Die Sonne ins Haus holen - erneuerbare Energien
Der Sommer hat seinen Höhepunkt erreicht und bei dem Gedanken ans Energie sparen mag man höchstens noch an den energieaufwändigen Weg zum Badesee denken. Doch die Sonne scheint uns nicht nur auf den Bauch und beschert warmen Badespaß, sondern in ihr wohnen auch Kräfte, die unser ganzes Haus versorgen können. Solarenergie und andere erneuerbare Energien sind für Hauseigner, aber auch schon für Besitzer von einem Ferienhäuschen oder einem Schrebergarten eine Überlegung wert! Nicht nur das ökologische Gewissen, sondern auch die horrend angestiegenen Preise für Heizöl, Strom und Gas lassen einem die eigene Solaranlage auf dem Dach attraktiv erscheinen. Fossile Brennstoffe sind einfach eine begrenzte Ressource und warum nicht früher statt später umdenken?
Der beste Augenblick für das Nachrüsten erneuerbarer Energieformen in ein bestehendes Gebäude ist eine anstehende Sanierung. Denn ist das Haus optimal gegen Wärme gedämmt, kann die aufgewendete Energie optimal genutzt werden. Eine erste Investition sollte also immer in gut isolierte Fenster, Türen und Wände fließen.
Erneuerbare Energien gibt es inzwischen in verschiedenen Formen, die drei hauptsächlich verwendeten Energiesammler sind folgende:
- Solarkollektoren: Auf schrägen Dachflächen lässt sich besonders in sonnenreichen Gegenden die Energie der Sonne einfangen und in einem Akku speichern. Im Sommer kann beispielsweise die gesamte Wasserwärme aus den Kollektoren gewonnen werden. Der Energienutzen variiert zwischen 60 und 80 Prozent der Gesamtmenge an Energie.
- Biomasse: Seit Häuser ursprünglich mit offenen Kaminen beheizt wurden hat die Energieerzeugung aus Holzprodukten eines an Entwicklung erfahren. Ein Holzvergasungsofen heizt mit aus Holzabfällen zusammengepressten Pellets. Achten Sie beim Kauf eines solchen Pelletofens auf das Siegel des Blauen Engels, er markiert besonders energieeffiziente Öfen.
- Wärmepumpe: Ein solches System nutzt das Verhalten von Wärmeträgern wie Luft oder Flüssigkeiten, indem es die Wärme umwälzt und in einem Kreislauf bewegt. Richtig eingesetzt, sind Wärmepumpen sehr effizient - achten Sie auf geringen Stromverbrauch durch die aktive Pumpe!
Dieses Zeichen hat fast jeder schon einmal gesehen, es ist recht weit verbreitet und anerkannt. Das so genannte GuT-Signet versieht Teppichböden mit einer Prüfnummer und sorgt damit dafür, dass sie eindeutig zu einem Testergebnis zuzordnen sind. Getestet wird auf Schadstoffe und Gerüche. Verantwortlich für die Vergabe dieses Umweltzeichens ist die Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e.V. (GuT), die sich aus Herstellern zusammensetzt, die sich freiwillig einer Kontrolle unterwerfen.
Das Greenline-Zeichen ist ebenfalls ein
Das natureplus-Zeichen findet man auf Textilböden und besagt, dass sie zu einem Anteil von mindestens 85% aus regenerierbaren und natürlichen Rohstoffen hergestellt wurden. Als Leim darf lediglich Naturkautschuk verwendet worden sein. Jegliche Insektizide wie z.B. Mottenschutzmittel oder chemische Zusätze zum Schutz vor Entflammbarkeit dürfen nicht verwendet worden sein. Allerdings sind Teppichböden mit diesem Siegel rar und selten und mitunter gänzlich vom Markt verschwunden.
Dieses Zeichen, das TÜV-Umweltzeichen, kennzeichnet Teppichböden, die in jeder einzelnen Herstellungsphase vom Ursprungsmaterial über jeden einzelnen Schritt der Herstellung bis hin zur Verwendungsweise auf ökologische Vorgehensweisen und die Erfüllung des Umweltstandard UT 21 überprüft wurde. Die Materialien müssen nicht ausschließlich, jedoch überwiegend aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt worden sein und bei ihrer Verarbeitung dürfen nur unbedenkliche Stoffe verwendet werden. Ist ein synthetischer Anteil enthalten, muss dieser energiearm und ressourcenschonend hergestellt worden sein. Die Verwendung von Synthesekautschuk (SBR-Latex) ist gänzlich ausgeschlossen und die Grenzwerte für Chemikalien sind weitaus strenger als beispielsweise beim vergleichbaren GuT-Siegel. Teppichböden, die das TÜV-Umweltzeichen tragen, stehen also unter strengstmöglicher Beobachtung und sind den meisten Beschränkungen unterworfen und daher die wohl bisher sicherste Wahl.