Hatschi! Einrichtung für Allergiker

Mittwoch, 26. Mai 2010

Als Allergiker ist man gleich vielfach geplagt und so manche Allergie ist nicht nur lästig, sondern kann auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Nehmen Sie Ihre Allergie daher nicht auf die leichte Schulter, auch wenn die Symptome (noch) nicht dramatisch sind. Hier eine kleine Hilfe, wie Sie auch beim Umzug und beim Renovieren auf eine allergiefreundliche Umgebung achten können.

  • Gute Belüftung - ob Sie eine neue Wohnung beziehen oder renovieren, eine ausreichende Ablüftung ist für den Allergiker unerlässlich. Gerade bei großen Umbauarbeiten wird viel Staub aufgewirbelt, Späne und Staub aus Wandbelägen werden freigesetzt und unter Umständen kann Ihre Schleimhaut von Dämpfen gereizt werden. Optimal ist es, wenn nach dem Umbau oder der Renovierung die Räume erst einmal ein paar Tage nicht benutzt und in dieser Zeit dauerhaft belüftet werden, so dass alle Dämpfe entweichen können.
  • Vorsicht vor Schimmel - auch für Nichtallergiker sind Schimmelsporen oftmals eine unsichtbare Gefahr. Wenn Sie eine neue Wohnung beziehen, achten Sie ganz besonders auf klamme oder leicht verdunkelte Stellen an der Wand oder auf muffigen Geruch. Schimmel kann sich oftmals hinter Möbeln, Wandbelägen oder Fußleisten verbergen. Häufiges Lüften und ausreichendes Beheizen des Raumes beugt auch hier Schimmelbildung vor.
  • Vermeiden Sie textile Bodenbeläge - besonders flauschige Teppiche sind meist ein Herd für allergieauslösende Staubpartikel sowie Tierhaare. Sie sind schwer zu reinigen und sammeln Staub und andere Allergene. Besser sind glatte Böden wie Laminat, Parkett oder Linoleum, diese sind leichter zu reinigen. Wenn Sie auf die Gemütlichkeit eines Teppichs nicht verzichten wollen, wählen Sie waschbare Läufer.
  • Auswahl von Materialien - achten Sie besonders auf schadstoffreie und ökologisch unbedenkliche Materialien. Aber auch Naturstoffe können für den Allergiker Probleme mit sich bringen, wenn beispielsweise die Dämmung aus Schafwolle von Parasiten befallen wird oder die Kokosmatten Schimmelpilzen einen Nährboden bieten. Setzen Sie alle Materialien daher unter sorgfältiger Abwägung ein. Auch bei der Auswahl von Möbelbezügen geben Sie am besten glatten Oberflächen den Vorzug.
  • Sinnvolles Lüften für Pollenallergiker - eine Dauerlüftung ist für den saisonalen Pollenallergiker natürlich bedenklich, lüften Sie daher nur tagsüber kurz und kräftig, da am Tage die Pollenbelastung geringer ist. Es bietet sich außerdem an, bei Regen zu lüften, insofern kein Regenwasser dabei in die Wohnung gelangen kann, denn bei Regen fliegen kaum Pollen.


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Achtung Falle - hier lauern Gefahren für Wildtiere

Mittwoch, 12. Mai 2010

Zum umweltschutzgerechten Wohnen gehören nicht nur die Öko-Möbel, der schadstoffarme Teppich und die energiesparende Bauweise. Wer ein Eigenheim besitzt, kann auch einiges tun, um Wildtiere vor bösen Fallen im und am Haus zu schützen und ihnen beim Leben und Nisten zu helfen. Hier ein paar Beispiele:

  • Offene Kamine werden immer wieder zu Fallen für Vögel, die auf oder in dem Schornstein zu nisten versuchen und dann entweder zu tief in den Schacht gelangen oder vom Schornsteinfeger entfernt werden müssen. Durch ein Gitter oder eine Abdeckung verhindern Sie dies! Doch achten Sie darauf, durch die Vergitterung nicht bereits nistende Tiere einzuschließen!
  • Schwalben nisten sehr gern unter Dachvorsprüngen oder Lücken in älteren Gebäuden. Durch Kotbretter können Sie verhindern, dass das Gebäude beschmutzt wird und müssen die Nester nicht entfernen!
  • Große, leere Fensterflächen sind tödliche Fallen für Vögel. Sie können die Scheibe nicht sehen und halten die Spiegelfläche für eine weite Landschaft. Außenvorhänge, Fensterschmuck oder Aufkleber können die Tiere vor der Fläche warnen.
  • Durch Insektengitter können Sie vermeiden, dass sich massenhaft Fluginsekten ins Innere Ihres Hauses verirren und dort früher oder später verenden. Vermeiden Sie Dauerbeleuchtung außen und UV-Lampen, die Mücken töten sollen: diese vernichten nicht nur die lästigen Steckmücken, sondern auch viele andere nachtaktive Insekten.
  • Ein Gartenteich kann zur tödlichen Falle für Tiere wie Igel werden, wenn die Wände allzu steil und glatt angelegt sind. Achten Sie auf reiche Bepflanzung und einen weniger steilen Abstieg und decken Sie andere Wasserflächen wie Swimmingpools im Garten mit einer Folie ab.
Wie Sie sehen, können Sie vieles tun, um der Natur in Ihrer unmittelbaren Umgebung zu helfen. Wenn Sie noch mehr darüber wissen wollen, lesen Sie weiter beim Naturschutzbund e.V. - hier lernen Sie alles über einen umweltgerechten Garten und ein naturfreundliches Haus!